Ich bin Teilhaberin einer Modeagentur. Mein Partner und ich wollten, wie es so schön heißt, was Gutes tun. Wir wollten einen Geldbetrag für soziale Zwecke zur Verfügung stellen. Weil ich aber gegenüber großen Spendenunternehmen misstrauisch bin, reiste ich selbst nach Nepal, um vor Ort die Lage selbst zu erleben. Ich wollte selbst bestimmen, wo das Geld eingesetzt werden sollte.
Die Schals werden in einem aufwendigen Druckverfahren hergestellt und zeigen die coole Graffiti-Art unserer ausgewählten Künstler. Sie sind aus edlen Materialien wie Modal, Seide, Cashmere oder Fine Woll.
Vor kurzem kam ein weiterer Künstler dazu, auf den ich sehr stolz bin. Er nennt sich L.E.T., was so viel heißt, wie „Les Enfants Terrible“. Ein total netter Mensch, aber sehr scheu. Er ist Deutsch- franzose und einer der wenige Street Art Künstler, die es in ver- schiedene Kunstgalerien geschafft haben. In Düsseldorf ist er zum Beispiel in die Galerie Pretty Portal zu finden und in Köln in der 30works Galerie. Er hat uns ein Werk für einen ‚Limited Edition’ Schal für diesen Herbst gegeben. Den Erlös vom Verkauf seiner Schals will er an „fifty fifty“ spenden ein soz. Projekt für Obdachlose. www.fiftyfifty-galerie.de. Seine Sachen kann man unter L.E.T. Düsseldorf googlen.
Wir produzieren Schals, die Designs von Graffiti Künstlern zeigen. Von jedem verkauften Schal geht ein Teil an die Straßenkinder-Projekte. Manche der Künstler sprayen eine Limited Schal Editions. Mit dem Erlös können sie dann selbst ein Projekt ihrer Wahl unterstützen. So kamen wir auf Julian Vogel. Sein eigenes Ding heißt „World Peace Walls“. Julian ist gleichermassen Künstler, Designer und Illustrator. Seit 2007 arbeitet er an „World Peace Walls“ als Zeichen für eine friedlichere Welt. Seine Werke für den Frieden sind unter anderem an einem alten Hussein Palast im Nord-Irak zu finden.
Unsere Produktionsorte sind in Indien und Nepal. Wir fühlen uns für die Mitarbeiter verantwortlich. Vielen, vor allem Frauen, bieten wir einen sicheren Arbeitsplatz mit fairen, menschenwürdigen Bedingungen. Sie bekommen sogar Sozialleistungen, wie eine Krankenversicherung. Ihre Kinder werden in die Schule geschickt und keiner, der unter 18 Jahre alt sind, darf aufs Produktionsgelände. Die Frage nach Kinderarbeit erübrigt sich also.
Meine, beziehungsweise unsere Mission davon, einen kleinen Beitrag für eine bessere Welt, für die Bedürftigsten unter uns, Kindern in benachteiligten Verhältnissen zu helfen, geht voll und ganz auf. Wir müssen nur noch wesentlich bekannter werden.
Mad ist einfach nur die Abkürzung von Madeleine. Außerdem ist es nicht verkehrt, manchmal ein bisschen „mad“ zu sein, so wie auch Straßenkunst!
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